Archiearis parthenias LINNAEUS, 1761
(Großes Jungfernkind, Birken-Jungfernkind)

 
  Ober-Olmer Wald, 15. März 2005. - Obwohl die weißen Flecken auf den Vorderflügeln wenig ausgeprägt sind, ist dieser Falter als parthenias bestimmbar, weil er ein wesentliches Artmerkmal zeigt: Der dunkle Bereich an der Wurzel der Hinterflügel ist mit dem ebenso dunklen Fleck im orangefarbenen Bereich verbunden (Mauszeiger ins Foto bewegen); diese Verbindung fehlt bei A. notha.    
       
  Die Falter der Gattung Archiearis rüsseln gern an feuchten Bodenstellen, um Mineralien aufzunehmen. Durchgeschwitzte Laufschuhe sind ein guter Köder!  
       
     
       
  Ober-Olmer Wald, 16. März 2005. Die beiden Falter auf dem rechten Foto sitzen auf einem verkohlten Stück Holz.  
       
     
       
  Ober-Olmer Wald, 20. März 2005. Dieser Falter ruhte um 15 Uhr in einem Weidenbusch und störte sich nicht daran, dass ich ihm zur Betrachtung des Diskoidalpunktes einen Vorderflügel zur Seite schob. Zu meiner Überraschung erwies er sich trotz der fast völlig fehlenden weißen Flecken auf den Vorderflügeln als A. parthenias.  
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    Ober-Olmer Wald, 10. März 2005

Die drei Fotos zeigen denselben, frisch geschlüpften Falter, zunächst in der vorgefundenen Sitzposition an einem Baumstamm 30 cm über der Laubstreu und dann zum Fotografieren weiterer Merkmale umgesetzt. Auf der Unterseite der Hinterflügel ist ein weiteres Artmerkmal von parthenias sichtbar (Mauszeiger ins zweite Foto bewegen): Die Verdunklung am

 
      Saumrand wird von einem Fleck  
  unterbrochen, der zum Körper hin in eine Linie ausläuft. Dieser Fleck fehlt bei notha.  
       
     

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