Jürgen Rodeland: Einführung in meine Schmetterlingsseiten

 

[Zielsetzung] [Artbestimmungen] [Größe der Fotos] [Fotoausrüstung] [Copyright]

Mein Ziel ist es, Schmetterlinge in ihren vielfältigen Erscheinungsformen, Entwicklungsstadien und Verhaltensweisen in ihren natürlichen Lebensräumen fotografisch festzuhalten. Parallel dazu verfolge ich das langfristige Ziel, möglichst viele Artnachweise aus allen Schmetterlingsfamilien in einem Biotop zu erbringen, das ich wegen der Nähe zu meinem Wohnort regelmäßig besuchen kann: Schmetterlinge im Ober-Olmer Wald, siehe auch Checklist.

Freilandfotos sind mir lieber als Studiofotos, wobei ich bei ersteren möglichst auf Manipulationen verzichte. In seltenen Fällen setze ich einen Falter um, damit ich ihn aus einer anderen Perspektive aufs Bild bekomme. Dies ist jeweils beim Foto erwähnt.

Technische Qualität ist mir wichtiger als künstlerischer Anspruch, wobei mir bewusst ist, dass es meinen Aufnahmen bis zum Juni 2005 mit der Sony DCR-PC 100 E im Vergleich zu High-End-Digitalkameras an Schärfe und Brillanz fehlt. Wenn mir meine Motive die Zeit dazu lassen, bemühe ich mich um eine ästhetische Bildgestaltung. Gelegentlich veröffentliche ich hier auch technisch schlechte Fotos in niedriger Auflösung, wenn die Umstände bisher keine besseren zuließen. Selbstverständlich ersetze ich diese Fotos, wenn mir bessere gelingen.

Dokumentarische Qualität: Abgesehen von den wenigen Fällen, in denen ich Lepidopteren umsetze, zeige ich sie stets in ihren vorgefundenen Ruhepositionen. Wenn ein Falter z. B. mit dem Kopf nach unten oder schräg sitzt, dann gebe ich ihn auch so wieder. Bei Schmetterlingen, die an senkrechten Flächen ruhen, halte ich die Kamera je nach Quer- oder Hochformat möglichst genau waagerecht bzw. senkrecht.

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Bei der Bestimmung der Arten strebe ich Korrektheit an, kann diese jedoch als Schmetterlingsamateur nicht garantieren. Für Korrekturhinweise von Experten bin ich dankbar [E-Mail]. Viele Arten wurden mir von Experten im Lepiforum bestimmt; dies ergibt sich jeweils aus dem Zusammenhang oder der Abkürzung "det." für "determinavit" = hat bestimmt. Für die restlichen Arten habe ich folgende Bücher und CD-ROMs herangezogen:

  • Herbert Beck: Die Larven der Europäischen Noctuidae. Revision der Systematik der Noctuidae, Bände 3 und 4, Marktleuthen 2000;
  • Heiko Bellmann: Der neue Kosmos-Insektenführer, Stuttgart 1999;
  • Heiko Bellmann: Der neue Kosmos-Schmetterlingsführer, Stuttgart 2003;
  • Heiko Bellmann: Schmetterlinge erkennen & bestimmen, hrsg. von Gunter Steinbach, München 2001;
  • Günter Ebert und Erwin Rennwald (Hrsg.): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs, Bände 1-2, Stuttgart 1991;
  • Günter Ebert & al.: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs, Bände 3-9, Stuttgart 1994-2003;
  • Horst Rötschke: Die Geometriden Mitteleuropas, CD-ROM Spaichingen 2003;
  • Tom Tolman und Richard Lewington: Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, Stuttgart 1998;

nicht zuletzt auch die Bestimmungshilfe des Lepiforums, in der bereits über 2800 Schmetterlingsarten bebildert sind.

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Fast alle Fotos sind in höherer Auflösung verfügbar (800 x 533 Bildpunkte, ca. 100-140 Kilobyte pro Foto). Die Vorschaufotos sind mit Links zur höheren Auflösung versehen.

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Alle Fotos bis zum Juni 2005 habe ich mit meiner digitalen Sony DCR-PC 100 E aufgenommen, die als Videokamera zusätzlich mit einer Fotofunktion ausgerüstet ist. Die Auflösung ist zwar mit 1152 x 864 Bildpunkten niedrig, genügt aber für Internetzwecke allemal. Ich schätze besonders das hochwertige Carl-Zeiss-Objektiv Vario-Sonnar mit Blende 1,8 und 10-fach-Zoom (4,2-42 mm, entspricht Kleinbild 50-500 mm). Für scheue Schmetterlinge ist die lange Telebrennweite ideal (Papilio machaon). Weil das Objektiv ganz oben angebracht und weniger dick als bei einer Kleinbild-Spiegelreflexkamera ist, kann eine extreme Froschperspektive erreicht werden, wenn man die Kamera umdreht (Lycaena phlaeas). Der in alle Richtungen schwenkbare Suchermonitor ermöglicht das Fokussieren in jeder erdenklichen Stellung, auch am ausgestreckten Arm (Lomaspilis marginata, seitlich an meinem Schuh sitzend).

Seit Juli 2005 verwende ich eine digitale Spiegelreflexkamera (Canon EOS 20D) mit Lupenobjektiv (65 mm, Abbildungsmaßstab 1:1 bis 5:1) und Doppel-Makroblitz oder mit einem Telemakro-Objektiv (180 mm). Obwohl die Abbildungsleistung dieser Ausrüstung keine Wünsche offen lässt und weit über die Möglichkeiten der Sony-Cam hinaus geht, vermisse ich deren Handlichkeit, denn im Freiland gibt es häufig Situationen, in denen Aufnahmen mit der Canon scheitern, weil der Blick durch den Sucher grundsätzlich nötig ist. Da ich ein besonderes Interesse an Kleinschmetterlingen habe, die man normalerweise in der Natur kaum zu Gesicht bekommt, stammen etliche Aufnahmen aus meinen Zuchten.

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In der Regel habe ich nichts gegen eine Verwendung meiner Fotos für nicht kommerzielle Zwecke, bitte aber in jedem Fall um eine Quellenangabe ("Copyright Jürgen Rodeland, www.rodeland.de") und um eine Nachricht per E-Mail. Die Bedingungen zur Verwendung meiner Bilder für kommerzielle Zwecke (einschließlich Schulbücher usw.) erfragen Sie bitte per E-Mail, oder setzen Sie sich mit der Bildagentur Piclease in Verbindung. Meine Aufnahmen seit Juli 2005 sind in hoher, druckfähiger Auflösung (8 Megapixel) erhältlich.

Leuten, die es mit dem Copyright nicht so genau nehmen, gebe ich zu bedenken, dass ich meine Rechte an den Fotos jederzeit beweisen kann, da ich die Originaldateien aus meinen Digitalkameras archiviere.

 
       
 

Begonnen am 5. Juli 2003.
Letzte Aktualisierung: 22. August 2007
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