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24-Stunden-Lauf in Alzey:
Julias Bericht

 
Flasche zu und fertig   Ich war vom 19.7.03 bis zum 20.7.03 mit meinem Papi auf dem 24-Stunden-Lauf. Er war ein Einzelläufer und hatte die Startnummer 1. Wir haben uns einen Stand aufgebaut, wo ich spielen konnte und ihm die Getränke gemixt habe. Ich habe immer wenig Apfelsaft, viel Wasser und ein bisschen Salz in die Flasche reingefüllt.

Zuerst musste ich den Stand umbauen, weil die Sonne woanders stand und der Sonnenschirm fast keinen Schatten mehr gab. Später musste ich den Stand wegstellen, weil dort ein kleines Programm aufgeführt wurde mit zwei oder drei Kraftbolzen und zwei Frauen, die so was ähnliches wie tanzen gemacht haben. Dann musste ich schon wieder den Stand wegstellen, weil auf der Mitte vom Fußballplatz der riesengroße Rasensprenger anging und unseren Sonnenschirm nassgespritzt hat. An der Seite der Laufbahn waren auch Rasensprenger, wo die Läufer durchlaufen konnten. Ich habe mich jedes Mal, wenn sie angingen, unter sie gestellt, weil es so heiß war.

Direkt an der Bahn haben wir noch einen Stand aufgebaut, wo ich die Flaschen für Papi hingestellt habe. Ein Wassereimer stand auch dabei.

Ich habe auch eine Freundin gefunden. Sie heißt Sarah, ist 11 Jahre alt und war auch mit ihrem Vater da.

Manchmal bin ich auch ein paar Runden gerannt. Bei der Schlussrunde bin ich mitgelaufen. Da gingen auch die Rasensprenger wieder an.

Die Läufer mussten jede Runde einen Chip in die Wanne werfen, damit Frau Fiox und ihre Helfer die Runden von den Läufern zählen konnten. Papis Chips waren neongelb. Jede Stunde wurde aufgerufen, wie viele Runden und wie viele Kilometer die Läufer gelaufen waren und wie viele Spenden sie erreicht haben. Für die Läufer und Begleiter gab es auch ein Zelt, wo sie sich mit einem Stempel, den sie bezahlten mussten, Essen und Trinken holen konnten, so viel sie wollten. Ich hatte auch einen Stempel.

Es gab auch eine Kindermannschaft und eine Mannschaft mit Jugendlichen. Eine Mannschaft hieß "Mainzer Powerschlappen", glaube ich. Den Namen finde ich witzig, und die "Problemzonen-AG" finde ich auch gut.

Ich habe im Zelt geschlafen. Papi ist früher ins Zelt gegangen als ich, weil ich noch ein bisschen wach bleiben wollte.

Bei der Siegerehrung gab es Pokale. Mir hat es gut gefallen.

 
 

Mainz, 21. Juli 2003

Julia Rodeland

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